Michael Kovacs übernimmt auch in der Saison 2026/27 das Traineramt beim Offenburger FV / Bild Verein
Der Offenburger FV hat am vergangenen Wochenende ein kleines sportliches Ausrufezeichen gesetzt. Mit dem 3:0-Sieg im Ortenauer Traditionsderby beim Kehler FV verabschiedete sich der Fußball-Landesligist von den Abstiegsrängen – und überwintert auf Platz zwölf.
Mit sechs Siegen und 19 Punkten aus 17 Spielen steht der OFV derzeit auf dem ersten Nicht-Abstiegsplatz. Nun gibt es auch abseits des Platzes Neuigkeiten: Trainer Michael Kovacs bleibt dem OFV erhalten. „Michael wird auch in der kommenden Saison 2026/27 unser Cheftrainer sein. Ich freue mich sehr auf die weitere Zusammenarbeit und bin überzeugt, dass der eingeschlagene Weg unter seiner Leitung der absolut richtige ist“, erklärte der sportliche Leiter Frank Spinner zur Vertragsverlängerung.
Nach den Abstiegen aus Oberliga und Verbandsliga in den letzten beiden Jahren lautet das Ziel beim OFV weiterhin: etwas Neues aufbauen. Bereits bei seiner Vorstellung im vergangenen Februar hatte der Verein betont, wie wichtig Kovacs für diesen Prozess ist. „Er genießt bei den Jugendspielern ein hohes Ansehen und hat bisher hervorragende Arbeit geleistet. Die Integration der Jugend wird sich positiv entwickeln“, so Spinner damals. Das zeigt sich inzwischen im Kader, in den mit Maximilian Kuolt, Mika Werner, Lukas und Thomas Jäger sowie Erik Baßler junge Talente integriert wurden, obwohl sie teilweise sogar noch in der A-Jugend spielen dürften.
Zeit und Geduld gefordert
Trainer Michael Kovacs steht voll und ganz hinter der Integration der Jugendspieler. Nach fast vier Jahren im Jugendbereich übernahm er im Februar die erste Mannschaft mit einem klaren Plan: „Ich habe großes Vertrauen in das junge Team. Wir möchten die jungen Spieler weiterentwickeln und eine geschlossene Einheit formen. Wir wollen wieder Fußball spielen, mit dem sich die OFV-Anhänger identifizieren können. Nachhaltigkeit wird in den kommenden Jahren eine große Rolle spielen – das braucht Zeit und Geduld.“
Auch knapp ein Jahr später wird Kovacs nicht müde, das Konzept immer wieder zu betonen: „Es geht darum, die Klasse zu halten und eine Mannschaft zu entwickeln. Ich bin von den Jungs überzeugt, dass sie das schaffen.“
