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Kontinuität beim VfR Willstätt

Arbeiten beim VfR Willstätt weiter zusammen (v. l.): Asbet Asa (Sportlicher Leiter), Fabian Mätz (Trainer), Adrian Heck (Spielausschussvorsitzender) und Hans Kloos (Co-Trainer)

 

Der aus der Bezirksliga abgestiegene VfR Willstätt steht zur Winterpause in der Fußball-Kreisliga A Nord auf dem 14. Tabellenplatz, der einen Abstiegsplatz bedeutet. Dennoch plant man im Hanauerland auch über die Saison hinaus mit dem neuen Trainer Fabian Mätz, der erst kurz vor Saisonbeginn verpflichtet wurde. Auch Co-Trainer Hans Kloos hat seine Zusage gegeben und geht in seine vierte Saison bei der ersten Mannschaft des VfR Willstätt.

 

„Der eingeschlagene Weg ist unser Ziel, unabhängig vom aktuellen Tabellenplatz oder kurzfristigen Ergebnissen“, so VfR-Vorstand Stefan Hochwald. „Wir wussten, dass wir mit einem sehr dünnen Kader und vielen jungen Spielern in die Saison gehen. Viel passieren durfte nicht, und Leistungsschwankungen junger Spieler sind hier mit einkalkuliert“, weiß der Spielausschussvorsitzende des VfR, Adrian Heck, die aktuelle Tabellensituation einzuordnen. Nach einem guten Saisonstart mit einem deutlichen Pokalsieg gegen den Ligakonkurrenten DJK Tiergarten-Haslach und sechs Punkten in den ersten beiden Ligaspielen wurde der VfR nach zuletzt 13 sieglosen Spielen in Serie in der Tabelle Stück für Stück nach unten durchgereicht.

 

Entlastung fehlte oft

„Leider haben sich in den ersten beiden Ligaspielen die torgefährlichen Offensivspieler Luka Petrovic und Benoit Diatta schwer verletzt. Beide sind für den Rest der Hinrunde ausgefallen. Luka hat in zwei Spielen drei Tore und Benoit in drei Spielen vier Tore erzielt. Diese Spieler können wir nicht ersetzen. In der Folge fehlte in der Hinrunde nach vorne oft die Entlastung und es wurden zu wenig Tore erzielt“, resümiert der ehemalige Torjäger Heck. Beim VfR schätzt man die Lage entsprechend realistisch ein und bewahrt Ruhe. „Die jungen Spieler konnten sich im Laufe der Hinrunde bereits entwickeln, die erfahrenen Spieler ziehen gut mit und führen die jungen Teamkollegen. Die Trainingsbeteiligung und die Einstellung, der Einsatz und die Disziplin der Mannschaft stimmen. Fabi und Hans leisten gute Arbeit. Wenn wir so weitermachen, dann werden sich auch die Ergebnisse über kurz oder lang wieder einstellen“, ist Heck optimistisch.

Bereits im Sommer haben sich beide Seiten darauf verständigt, den eingeschlagenen Weg langfristig gemeinsam zu gehen, sodass die Zusage für die neue Saison reine Formsache war. „Fabi ist ein junger, hungriger Trainer, der zu unserem Weg passt. Er ist gut beim VfR angekommen, wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit“, so der sportliche Leiter des VfR, Asbet Asa.

Keine Veränderungen im Kader

Zur Winterpause wird es keine Veränderungen im Kader des VfR geben. Es stehen die Teilnahmen am eigenen Hallenturnier am 4. Januar und in Niederschopfheim am 17. Januar an. Trainingsauftakt ist am 31. Januar.

 

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